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Blepharopsis mendica ( Kleine Teufelsblume ): Haltung und Zucht

Blepharopsis mendica zählt zur Empusa Familie. Diese Mantiden haben nicht die Möglichkeit an glatten Flächen Halt zu finden da sich an den Tarsen keine Haftscheiben befinden. Daher ist darauf zu achten, dass Blepharopsis mendica genügend Ast- und Klettermaterial vorfindet um überall die Nahrung im Insektarium zu erreichen und Halt zu finden. Auch Kork an den Wänden sieht dekorativ aus und erhöht die Kletterfläche und damit den nutzbaren Raum enorm. Im Moment werden eine Art und zwei Unterarten nämlich Blepharopsis mendica mendica und Blepharopsis mendica nuda beschrieben. Die Größe adulter Blepharopsis mendica sind ca. 5,5 cm bei den männlichen und ca. 6-7 cm bei den weiblichen Tieren.

Vorkommen: Blepharopsis kommt in verschiedenen Biotopen vor. Zum einen in heißen trockenen Gebieten im Nahen Osten, und Nordafrika und in milderem Klima auf den Kanarischen Inseln.Weiterhin in Südwestasien und Türkei. Entsprechend dem Vorkommen sollte auch die Haltungstemperatur sein.Tiere aus dem europäischen Raum machen eine Diapause durch. Das bedeuted für Sie als Halter, dass Sie eine Temperaturabsenkung auf 15-20 Grad durchführen sollten. Entsprechende Temperaturdiagramme finden Sie im Internet, oder den Seiten der Länder. Der Lebensraum von Blepharopsis mendica erstreckt sich auf Sträucher und Büsche.

Haltung: Die Zuchtstämme welche im Moment in Deutschland gehalten werden können heiß bis sehr heiß gehalten werden. Die Vorzugstemperatur von Blepharopsis mendica liegt bei 35-40 Grad. Punktuelle Hitzegrade von 45-50 Grad stellen überhaupt kein Problem dar. Optimal wäre es wenn Sie ein Temperaturgefälle nach unten bis 30 Grad errreichen. So können diese Mantiden sich das Optimum der gerade benötigten Temperatur aussuchen. Nachts kann die Temperatur bis 20 Grad absinken. Besser ist es jedoch eine Temperatur von 23 Grad nicht zu unterschreiten. Da es Blepharopsis mendica ausgesprochen hell lieben können Sie das Insektarium mit einer Leuchtstoffröhre beleuchten oder knapp über dem Terrarium eine Glühbirne mit Rückstrahler anbringen. Diese bringt auch die erforderlichen Temperaturen von 45-50 Grad. Die entsprechende Abwärme heizt dabei gleichzeitig das Insektarium. Die Luftfeuchtigkeit am Tag beträgt 30-40% und sollte nachts auf 40-50 % erhöht werden. Dies errreichen Sie durch sprühen. Unabhängig anderer Empfehlungen sprühe ich grundsätzlich alle meine Mantiden täglich und konnte bisher nicht feststellen, dass sich dies nachteilig auswirkt.Ganz im Gegenteil. In der Natur müssen die Tiere mit den Gegebenheiten vorlieb nehmen - freuen sich aber wenn zusätzlich etwas mehr Wasser zur Verfügung steht. Blepharopsis eignet sich wie alle Empusa Arten zur Gruppenhaltung. Wobei Ausnahmen die Regel bestätigen und es immer auch zu Kannibalismus kommen kann. Eine Aggressivität innerhalb der Art ist nicht sehr ausgeprägt. Es sollten aber doch spätestens im Adultstadium die Weibchen einzeln gehalten werden. Männchen dagegen können in kleinen Gruppen gepflegt werden. Die Größe der Insektarien sollten für Weibchen die Maße von 20x20x30 cm haben und für eine Gruppe Männchen ( 5 - 6 St. ) 50x50x60cm. Als Futter kommen Drosophilas, Motten, Falter, Fliegen, und weitere Fluginsekten in Betracht. Ein mir bekannter Züchter gibt sogar Heuschrecken. Mir persönlich sagt dieses Insekt auf Grund seiner Größe und Wehrhaftigkeit als Futtertier für Blepharopsis mendica nicht zu. Als Bodengrund kommen z. B.trockene Gräser oder ein Sand - Erde Gemisch in Frage.

Zucht:

Etwa 10 Tage nach der Imaginalhäutung der Männchen und 14 Tage nach der Imaginalhäutung der Weibchen kann man die Tiere verpaaren. Die Kopulation zieht sich über Stunden hin. Ist die Paarung vollzogen springt das Männchen vom Weibchen und versucht zu flüchten. In der Enge das Insektariums allerdings oft ohne Chance und dient daher dem nun ranreifenden Nachwuchs als Substanz. Allerdings können Sie den Sexualkannibalismus verhindern wenn Sie a. ) das Weibchen vorher sehr gut gefüttert haben und b.) die Tiere sofort nach der Paarung trennen. Eine erste Oothek kann nach rund vier Wochen erwartet werden. Weitere Ootheken folgen in Abständen von ca.14 -21 Tagen. Bei einer Zeitigungstemperatur von 35 Grad, einer Luftfeuchtigkeit von 30-40 % (durch sprühen erreichbar) schlüpfen nach 3 - 5 Wochen ca. 20 - 40 Larven. In Ausnahmefällen bis 60 Nymphen. Achtung: Füttern Sie die Weibchen nicht mit Heimchen und Grillen, da sich dies nachweislich negativ auf die Oothekenbildung auswirkt. Füttern Sie die kleinen Larven direkt nach dem Schlupf mit Drosophilias. Die Farben von Blepharopsis mendica sind wie folgt: L2 schwarz/rotbraun, L3 heller, beigebrauner Farbton. Im Adultstadium nach der Reifehäutung bekommen Blepharopsis mendica eine attraktive weiß-grüne Musterung.

Blepharopsis mendica

Creobroter pictipennis

Gongylus gongylodes

Hierodula membranacea

Hymenopus coronatus

Phyllocrania paradoxa

Pseudocreobotra w.

Sphodromantis baccettii

Sibylla pretiosa

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