GOTTESANBETERINNEN

Weibliche Hanfsamen

 

Creobroter gemmatus ( Blütenmantis): Haltung und Zucht

Creobroter gemmatus auch Blütenmantis genannt imitiert wie alle Creobroter Arten Blüten. Sowohl die weiblichen als auch männlichen Creobroter gemmatus haben als adulte Tiere eine grüne Färbung und auf den Flügeln einen sogenannten Augenfleck von unterschiedlicher Form. Bei der Spezies Creobroter gemmatus ist der Augenfleck rosa und oval mit schwarzer Umrandung. Frisch geschlüpfte Larven sogenannte Mimikry sind rot/schwarz und sehen aus wie Ameisen. Im Laufe weiterer Häutungen werden die Larven grün-beige und nach der Reifehäutung grün. Wenn Creobroter gemmatus Drohhaltung einnimmt sieht man, dass die Hinterflügel an der Basis rosa gefärbt sind und einen “abschreckenden” Fleck tragen. Die Unterscheidung adulter Tiere ist simpel. Das Männchen ist schmal und länglich, das Weibchen erheblich fülliger und vom Körper her rautenförmig. Weibchen von Creobroter werden 3 - 4cm lang, die Männchen 3 cm. Die Lebenserwartung beträgt bei den Männchen ~ fünfeinhalb, die der Weibchen ~ neuneinhalb Monate. Beide Geschlechter machen ca. sechs Häutungen durch. Das Aggressionspotential von Creobroter gemmatus liegt im mittleren Bereich.

Vorkommen:

Creobroter Arten sind auf blühenden Sträuchern zu finden. Dort warten sie auf anfliegende Nektar suchende Insekten. Die Verbreitungsgebiete für Creobroter sind : Für Creobroter pictipennis Sri Lanka und Süd - Indien , Vietnam für Creobroter meleagris und Thailand für Creobroter gemmatus.

Haltung:

Das Insektarium von Creobroter gemmatus sollte mit Ästchen und Blüten (Kunstblumen reichen) ausgestattet sein. Für Adulte Weibchen verwende ich Holunderzweige an denen diese ihre Ootheken dann ablegen. Die Größe der Insektarien sind 20x20x 30cm für einzelne Weibchen und 30x30x50 für eine Gruppe von rund fünf Männchen. Sofern die Tageslichtverhältnisse sehr gut sind reichen diese aus. Andernfalls sollte auf Halogen - oder Neonlicht für täglich rund 12 Stunden zurückgegriffen werden. Die Temperatur am Tag sollte im Insektarium zwischen 25-30 Grad und in der Nacht nicht unter 20 Grad betragen. Sorgen Sie für eine Luftfeuchtigkeit von 50-70 %. Sprühen Sie täglich gegen Abend. Vermeiden Sie aber unbedingt Staunässe. Als Futter kommen Drosophilias, Fliegen, Heimchen und Mehlwürmer in Frage.

Zucht:

Ein bis zwei Wochen nach der Reifehäutung sind die Tiere paarungsbereit. Dabei springt das Männchen auf den Rücken des Weibchens und hält dieses mit den Vorderbeinen fest. Sorgen Sie wie bei allen paarungsbereiten Gottesanbeterinnen dafür, dass das Weibchen vollgefressen ist. Erstens wird dadurch der Sexualkannibalismus reduziert und zweitens legt das Weibchen bessere Ootheken. Die Kopulation dauert Stunden. Bis zu 12 Stunden sind keine Seltenheit. Schon 2-4 Tage nach der Paarung kann die erste Oothek erfolgen. Aber auch eine Woche danach ist normal. Insgesamt folgen dann in Abständen weitere rund 6 - 7 Ootheken. Die Ootheken sind länglich schmal und 3 - 6cm. Sie beinhalten 25 - 50 Eier. Bei einer Zeitigungstemperatur von 28 - 30 Grad und zweimaligem wöchentlichen sprühen schlüpfen nach ca. 4 - 6 Wochen die Jungtiere von 4mm Länge. Sorgen Sie dafür, dass diesen Mimikry sofort nach dem Schlupf Drosophilias angeboten werden. Dadurch verringert sich der Kannibalismus gegenüber Artgenossen. Sprühen Sie die Wände des Insektariums leicht. Achten Sie unbedingt darauf, dass keine Wassertropfen im Insektarium sind. Tiere die da rein geraten ertrinken in dem Wassertropfen. Werten Sie Ihre Futtertiere auf in dem Sie diesen überreifes Obst und /oder Honigwasser verfüttern. Auch ein Vitamin-Mineralstoffpräparat ist nützlich um Futtertiere aufzuwerten.

 

Blepharopsis mendica

Creobroter pictipennis

Gongylus gongylodes

Hierodula membranacea

Hymenopus coronatus

Phyllocrania paradoxa

Pseudocreobotra w.

Sphodromantis baccettii

Sibylla pretiosa

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