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Weibliche Hanfsamen

 

Hierodula membranacea : Haltung und Zucht

Hierodula membranacea ist eine Spezies der Fangheuschrecken bei denen die Weibchen die imposante Größe von bis zu 10 cm errreicht.Die Männchen bleiben mit rund 7cm Gesamtlänge etwas darunter. Einer der Gründe warum diese Mantiden so beliebt sind ist ihre Größe. Weiterhin hat Hierodula membranacea eine wunderschöne lauchgrüne Farbe und ist sehr einfach in der Haltung. Daher kann diese Art für Anfänger unbedingt empfohlen werden. Bei den Männchen gibt es farbliche Spielarten. Diese gehen über permutt, hellgrün, türkis, über beige bis hin zu braun.

Ernährung: Hierodula membranacea lebt raptorisch. Das bedeuted, dass sie Jäger sind. Ebenso wie Skorpione und Vogelspinnen. Sie fangen und fressen alles was sie überwältigen können bis etwa 2/3 der eigenen Körperlänge. Frisch geschlüpfte Tiere bis zum L4 Stadium müssen mit Drosophilias oder Mikroheimchen versorgt werden. Ältere Mantiden erhalten Heimchen, Grillen, Fliegen, Maden, Schaben, Mehlwürmer, Zophobas und auch Mäusebabies.Diese sind aber vor dem verfüttern abzutöten. Denn: Auch Mäuse sind Gottes Geschöpfe und spüren Schmerz. Sobald sich etwas in unmittelbarer Nähe von Hierodula membranacea bewegt drehen sie den dreieckigen Kopf in diese Richtung und schleichen sich wackelnd wie ein Blatt an um dann blitzschnell (bis 70m/sec.) mit ihren bedornten Fangarmen die Beute zu packen. Da sie kein Gift besitzen wird die Beute bei lebendigem Leib durch fressen getötet. Bei großen Beutetieren die wehrhaft sind und zappeln sucht H. membranacea bewusst zuerst den Kopf und frisst ihn, damit der Tod des Opfers schneller eintritt. Bei sehr großem Hunger kommt es nicht selten vor, dass H. membranacea gleich zwei Insekten in ihren Fangarmen hat. Man kann H. membranacea aber auch mit der Pinzette füttern. Ein zerdrückter Mehlwurm oder Zophoba direkt vor die Kauwerkzeuge gehalten wird sofort angenommen. Zwei Tage vor und einen Tag nach der Häutung welche kopfüber hängend erfolgt frisst H. membranacea nichts. Sie schlägt allerdings nach der Häutung dafür mit umso größerem Appetit wieder zu. Drei adulte Grillen sind für ein erwachsenes Tier nicht ungewöhnlich. Deshalb vor der Häutung für genügend Vorrat sorgen.

Haltung, Entwicklung:

Unbedingt beachten: Es sollten keine Leuchtstoffröhren/Energiesparlampen zur Beleuchtung der Tiere verwendet werden.Dies kann und wird in der Regel zum erblinden der Tiere führen.

Hierodula membranacea sollte in kleinen Hochterrarien/Insektarien einzeln gehalten werden da sie sehr stark zu Kannibalismus neigt. Sie sehen alles was sich bewegt und eine entsprechende Größe hat als Nahrung an. Für ein erwachsenes Weibchen reicht dank ihrer Standorttreue ein Insektarium mit den Maßen 20 x 20 x 30cm. Das Insektarium kann mit Klettermöglichkeiten ausgestattet sein (Äste) was aber kein Muss ist da Hierodula membranacea praktisch immer an der Decke hängt. Diese muss zumindest Metall - oder Kunststoffgaze enthalten. Zum einen wegen der Belüftung und zum zweiten um den Tieren Halt zu geben. Die Temperatur beträgt 25-28 Grad am Tage und kann nachts auf 20 Grad abfallen. Da H. membranacea aus gemäßigten Zonen stammt darf die Temperatur keinesfalls über 30 Grad Celsius betragenn. Die Tiere sind tagaktiv und lieben helle und sonnige Plätze. Die Lebensdauer beträgt bei weiblichen Tieren 8-10 Monate und 5-7 bei den männlichen. Rein optisch unterscheiden sich Männchen und Weibchen nach der Reifehäutung dadurch, dass die Männchen schmaler sind und die Weibchen einen ovalen Körperbau haben. Rund zwei Wochen nach der Imaginalhäutung kann man die Tiere verpaaren. Es ist darauf zu achten, dass das Weibchen richtig gut gefüttert ist. Man setzt dann ein Paar zusammen. Das Männchen wartet eine ganze Weile und bespringt dann das Weibchen. Irgendwann biegt es seinen hinteren Abdomenabschnitt so, dass er in das Weibchen eindringen kann. Die folgende Kopulation dauert Stunden. Sollte es dazu kommen, dass das Weibchen während der Begattung den Kopf oder sogar den Oberkörper des Männchens frisst ( Sexualkannibalismus) tut das der Begattung keinen Abbruch. Die Kopulation geht weiter da diese vom letzten Abdomensegment aus gesteuert wird. Nach ca. 14 Tagen legt das Weibchen eine erste Oothek der noch 2 bis fünf weitere folgen. Diese ist schaumig grün und färbt sich dann in braun um. Bei einer Temperatur von 25- 28 Grad schlüpfen nach 4-6 Wochen 25-100 Larven. Es kommt auch vor dass es Ootheken mit 200-300 Larven gibt. Dies dürfte jedoch die Ausnahme sein. Sobald die Larven geschlüpft sind sollte man diese trennen. Innerhalb weniger Stunden reduziert sich ansonsten durch Kannibalismus die Zahl erheblich. Bieten Sie den Larven direkt nach dem Schlupf kleine Drosophilias an. Sprühen Sie alle 2-3 Tage damit sich die Tiere besser häuten. Nach 7- 8 Häutungen erhalten Sie dann nach rund drei Monaten herrliche adulte Hierodula membranacea.

Blepharopsis mendica

Creobroter pictipennis

Gongylus gongylodes

Hierodula membranacea

Hymenopus coronatus

Phyllocrania paradoxa

Pseudocreobotra w.

Sphodromantis baccettii

Sibylla pretiosa

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