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Weibliche Hanfsamen

 

Phyllocrania paradoxa ( Geistermantis ): Haltung und Zucht

Phyllocrania paradoxa zählt zur Familie der Hymenopodidae und ist auf Grund ihres skurilen Habitus perfekt als verdorrtes Blatt getarnt. Die Farben von Phyllocrania paradoxa reichen über schwarz, braun, hellbraun, grün bis hin zu gelblich. Bedingt durch die sehr hohe asymetrische Krone - welche beim Männchen wesentlich kurviger als beim Weibchen ausgebildet ist - und zahlreiche Anhängsel an Beinen und Abdomen sowie ein verbreitertes Halsschild verschmilzt diese Spezies mit der Umgebung komplett.Ich muss zugeben, dass ich schon Probleme habe in einer nur 20x20x30 großen Box alle Phyllocranias zu entdecken. In der Natur hat daher das Beutetier keine Chance den Feind zu lokalisieren. Die Größe der Weibchen von Phyllocrania paradoxa beträgt ca. 4,5 cm und der Männchen ca. 5 cm. Die Antennen der Männchen sind wesentlich länger als beim Weibchen. Die Lebenserwartung bei Phyllocrania paradoxa liegt bei rund 10 Monaten und ~ 7 Häutungen beim Männchen und mit ca. 14 Monaten und ~ 7 Häutungen beim Weibchen. Die Aggressivität bei Phyllocrania paradoxa ist sehr gering weshalb sich diese Art hervorragend für Gruppenhaltung eignet.

Vorkommen:

Phyllocrania paradoxa lebt in offenen Strauch - und Waldgebieten von Somalia bis Südafrika.

Haltung: Phyllocrania paradoxa benötigt eine Tagestmperatur von 25-30 Grad und kann recht trocken gehalten werden. Sprühen Sie 3-5 mal die Woche. Oder jeden Tag aber nur wenig. P. paradoxa verträgt keine Nässe. Für die Nacht gilt eine Temperatur von 22-23 Grad. Nicht unter 20 Grad absinken lassen. Die Luftfeuchtigkei am Tag liegt bei ca. 50 % und steigt Nachts auf 60-70 % an. Die Insektarien welche mit reich verzweigten Ästen und Zweigen ausgestattet werden , sollten eine Größe von 15x15x20 cm bei Einzelhaltung aufweisen. Bei Gruppenhaltung nehmen Sie eine Größe von 30x30x50 cm für das Insektarium an. Trennen Sie wenn möglich Männchen und Weibchen und pflegen diese aber in Gemeinschaftshaltung. Gerade durch diese Gemeinschaftshaltung wird der Freßtrieb (oder Futterneid ;-) ) angeregt und die Tiere fressen besser. Als Futter bieten Sie Drosophilias, Falter, Motten, Schaben und Fliegen. Als Beleuchtung kommt Neonlicht in Betracht. Obwohl Tageslicht reicht ist Neonlicht für 10 - 12 Stunden am Tag empfehlenswert.

Zucht:

Ein bis zwei Wochen nach der Adulthäutung setzt man ein Pärchen zusammen. Die Kopulation dauert ca. 4 Stunden. Bitte achten Sie darauf, dass das Weibchen gut gefressen hat um während oder nach der Begattung dem Männchen den Sexualkannibalismus zu ersparen.Der Sexualkannibalismus ist kein Muss - kann aber vorkommen. Das Weibchen wird nach der Begattung anfangen Ootheken zu produzieren und diese in Abständen von 1-2 Wochen ( bis zu 15 Stück) zu legen. Die Form der Ootheken ist länglich schmal. Bei einer konstanten Temperatur von 25 Grad schlüpfen nach ca. 5 Wochen 25 - 40 Nymphen. Sprühen Sie die Ootheken alle 3 Tage damit eine Luftfeuchtigkeit von 50-60 % vorherrscht. Die Larven sind schwarz (so genannte Ameisenmimikry ) und können gemeinsam aufgezogen werden. Bieten Sie direkt nach dem Schlupf kleine Drosophilias. Ab L3 sehen die Larven optisch aus wie die älteren Tiere.

Blepharopsis mendica

Creobroter pictipennis

Gongylus gongylodes

Hierodula membranacea

Hymenopus coronatus

Phyllocrania paradoxa

Pseudocreobotra w.

Sphodromantis baccettii

Sibylla pretiosa

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