GOTTESANBETERINNEN

Weibliche Hanfsamen

 

Pseudocreobotra wahlbergii : Haltung und Zucht                                Pseudocreobotra wahlbergii immitiert Blüten. Sie sind weiß bez. rosaweiß mit einer breiten grünen Bänderzeichnung.Für mich persönlich gehört diese Spezies zu meinen absoluten Favoriten. Sowohl bedingt durch die einfache Haltung und erst Recht durch die Optik dieser Mantiden. Am Hinterleib und den Beinen sitzen viele Lappen.Geht Pseudocreobotra in Abwehrstellung sieht man die gelbe Farbe der Hinterflügel. Der Augenfleck hat bei Pseudocreobotra wahlbergii die Form einer sechs oder -je nach Betrachtungswinkel - eine neun ;-) Die Unterscheidung adulter Pseudocreobotra wahlbergii ist recht simpel. Die Männchen sind schmaler als die Weibchen und bei den Weibchen sieht man beidseitig je 4 “Zacken” von oben betrachtet.Die Flügel sind bei beiden Geschlechtern gleich lang und ragen über den Hinterleib.Die Endgröße der weiblichen Pseudocreobotra wahlbergii beträgt 4,5cm, die der männlichen Tiere liegt bei 4cm. Die Bezahnung von Pseudocreobotra wahlbergii ist etwas gröber als bei Pseudocreobotra occelata.Die Lebenserwartung von Pseudocreobotra wahlbergii beträgt rund 6,5 Monate bei den Männchen und ca. 10 Monate bei den Weibchen.Während dieser Zeit durchlaufen die Böcke ~ 6 Häutungen und die Weibchen ~7 Häutungen.Das Aggressionspotential ist bei dieser Spezies sehr hoch. Man sollte die Tiere daher möglichst früh trennen um Kannibalismus möglichst zu unterbinden.

Vorkommen Das Verbreitungsgebiet bei Pseudocreobotra wahlbergii erstreckt sich über den östlichen Abschnitt des ostafrikanischen Hochlandes. Dort ist diese Spezies vor allem an blühenden Sträuchern anzutreffen.

Haltung Das Insektarium von Pseudocreobotra wahlbergii sollte mit vielen Ästen, Zweigen Blüten und Blätter ausgestattet sein. Bei Verwendung von Blüten kann man auf künstliche Blüten/Blumen zurückgreifen.Die Temperatur am Tage sollte bei 25-32 Grad ,die LF bei 40% liegen.Die nächtliche Temperatur sollte nicht unter 20 Grad , die LF bei 70% liegen.Sprühen Sie daher jeden Abend. Pseudocreobotra wahlbergii mag es gerne feucht. Vermeiden Sie allerdings unbedingt Staunässe.Dann lieber weniger sprühen als zuviel. Adulte Tiere können Sie in Boxen mit den Maßen 10x10x15 cm halten. Als Beleuchtung können Sie Neonröhren oder Halogen verwenden. Auch bei Pseudocreobotra wahlbergii gilt, je heller desto besser. Sie können mehrere Männchen auch zusammenhalten. Dann verwenden Sie Boxen mit den Maßen 20x20x30 oder darüber. Je nach Platz und Menge der Männchen.Weibchen halten Sie grundsätzlich einzeln.Als Futter kommen, Drosophilas, Fliegenmaden, Fliegen,Heimchen Mehlwürmer, Motten und Falter auf den Speiseplan.Einen Bodengrund verwende ich nicht.

Zucht Rund eine Woche nach der Adulthäutung sind die Männchen paarungsbereit. Bei den Weibchen vergehen 2-4 Wochen bis zu Paarungsbereitschaft.Achten Sie wie bei allen Mantiden darauf, dass vor einer Verpaarung die Weibchen gut gefüttert sind. Nichts ist ärgerlicher als wenn Sie nur einen Bock haben und der dann noch - vor erfolgreicher Verpaarung - Opfer des Sexualkannibalismus wird.Die Kopulation dauert Stunden.Das Weibchen legt dann im Abstand von 7-14 Tagen sogenannte Ootheken (Eipakete). Das Erste ca. 7 Tage nach der Paarung.Dieser Oothek folgen dann 5-8 weitere Ootheken. Die braunen Ootheken sind länglich schmal und ca.4-5 cm lang.Die Zeitigungstemperatur sollte bei ca. 30 Grad liegen.Sprühen Sie täglich leicht. Mein Tip: Ich persönlich sprühe keine Ootheken egal welcher Spezies an.Stattdessen lege ich feuchte Spühltücher (die sind ca 5mm dick) in die Zeitigungsbox). Durch die Wärme entsteht genug Feuchtigkeit.Der Fehler warum viele Ootheken vermasselt werden liegt darin, dass der Züchter es mit der Feuchtigkeit gut meint und die Ootheken ansprüht.Dadurch saugen sich die Kammern voll und die Larven ersaufen in der Oothek.Ausnahmen sind z.B. Hierodula-Ootheken. Diese haben eine extra Luftkammer. Aber riskieren würde ich auch da nichts.Geht alles glatt schlüpfen nach rund 6 Wochen ca.35-70 schwarz glänzende Larven mit weißen Fühlerspitzen, sogenannte Mimikry.Nach mehreren Häutungen sind sie prächtig rosaweiß (mit grünen Akzenten).Nach ein-bis zwei Tagen füttern Sie kleine Drosophilias.Entgegen anderslautender Meinung sprühe ich Mimikrys überhaupt nicht da die Flüssigkeit in den Drosophilias völlig ausreichen ich auch keine Häutungsprobleme erkennen konnte.Ein weiterer Grund warum ich abrate zu sprühen ist,dass die Tiere zu stark Wasser abbekommen und daran kaputtgehen.Aber wie gesagt, diese Angaben beruhen auf eigenen Erfahrungen

Blepharopsis mendica

Creobroter pictipennis

Gongylus gongylodes

Hierodula membranacea

Hymenopus coronatus

Phyllocrania paradoxa

Pseudocreobotra w.

Sphodromantis baccettii

Sibylla pretiosa

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