GOTTESANBETERINNEN

Weibliche Hanfsamen

 

Sphodromantis baccetti : Haltung und Zucht

Sphodromantis baccettii ähnelt wie alle Sphodromantis-Arten stark der Spezies Hierodula.Jedoch ist Sphodromantis baccettii gerade einmal halb so groß wie Hierodula membranacea.Von der Farbe hat bei Sphodromantis baccettii sowohl das weibliche als auch das männliche Tier eine smaragdgrüne Farbe.Beide Geschlechter haben eine adulte Größe von 5-6 cm.Rein optisch unterscheidet sich das Männchen durch eine schlanke Gestalt und Flügel die über den Abdomen ragen im Gegensatz zum weiblichen Pendant.Die Männchen sind hervorragende Flieger wogegen es bei den Weibchen nur zum Sturzflug reicht.

Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet von Sphodromantis erstreckt sich über den Afrikanischen Kontinent mit Ausnahme der Sahara.

Haltung

Das Aggressionspotential von Sphodromantis baccettii ist im mittleren bis oberen Bereich angesiedelt.Daher sollten diese Tiere so früh wie möglich getrennt werden um Kannibalismus weitestgehend auszuschliessen. Adulte Tiere werden grundsätzlich einzeln gehalten. Bis zum Adult-Stadium kann man die Tiere einzeln in Boxen halten die eine Größe von 6x8x10 cm haben. Halten Sie die Tiere bei Tagestemperaturen von 23-28 Grad und senken sie in der Nacht nicht unter 20 Grad ab. Bedenken Sie: Je wärmer die Tiere gehalten werden desto schneller wachsen sie. Der Nachteil:Die Tiere erreichen durch Haltung bei höheren Temperaturen allerdings auch schneller den Mantidenhimmel, sprich: Das Lebensende ist schneller erreicht.Sprühen Sie 2-3 Mal die Woche bei subadulten unnd adulten Tieren.Diese lecken sich dann den Sprühnebel von den Fangarmen ab.Sphodromantis baccettii sind Lauerjäger und leben raptorisch. Sie fangen geschickt alles was sich bewegt.Ich füttere Fliegen, Heimchen und Mehlwürmer. Achten Sie beim Futter darauf, dass die Futtertiere vor dem verfüttern hochwertig angefüttert wurden. Dazu bestäuben Sie die Fliegen z.B. mit Korvimin oder einem anderen Mineralstoff-Vitaminpräparat.Ich persönlich verfüttere keine Obstschalen an die Futtertiere.Das Risiko,dass die Futtertiere Insektizide, Herbizide etc. mit aufnehmen die dann über die Nahrungskette in die Gottesanbeterinnen gelangen ist mir persönlich zu hoch.Vermeiden Sie unbedingt auch Tabakrauch im Mantidenzimmer. Dies mögen diese Tiere überhaupt nicht.Wenn Sphodromantis baccettii das Erwachsenen Alter erreicht hat setzen Sie die Tiere in Insektarien von 15x15x20cm. Diese Größe ist völlig ausreichend, da Sphodromantis baccettii so standorttreu ist, dass kein großer Bewegungsspielraum benötigt wird. Statten Sie das Insektarium mit verschieden starken Ästchen aus und machen Sie z.B. am Deckel oder an der Decke Gaze fest.Sorgen Sie für Frischluft im Insektarium.Gaze oder Kork an den Wänden des Insektariums erweitert die Klettermöglichkeiten. Man kann sagen, dass Sphodromantis baccettii eine dankbare und einfach zu haltende Spezies ist. Sofern Ihre Tageslichtverhältnisse sehr gut sind reichen diese aus. Ansonsten sorgen Sie für zusätzliche Beleuchtung.Vermeiden Sie aber Neon- oder Leuchtstoffröhren da diese Lampen zum erblinden der Tiere führen können. Das Alter welches diese Art erreicht hängt wie bei allen Mantiden von Faktoren wie Genetik,Futter,Temperatur, Sauberkeit im Insektarium etc. ab. Gehen Sie einfach mal von 10-12 Monaten vom Schlupf bis zum Tod aus.

Zucht

Meine persönliche Erfahrung mit Sphodromantis baccettii bei der Zucht ist, dass sich die Tiere erst rund 4-5 Wochen nach der Adulthäutung gepaart haben. Das Männchen hat dann allerdings alle Weibchen nacheinander besprungen.Die Paarung dauert Stunden. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Weibchen vollgefressen sind um einen vorzeitigen Sexualkannibalismus zu minimieren oder auszuschließen. Es dauert dann einige Zeit bis die Weibchen relativ kleine Ootheken legen. Die Ootheken werden dann bei ca. 23 Grad gezeitigt und 2-3 Mal die Woche leicht gesprüht. Nach ca. 6 Wochen schlüpfen dann zwischen 100 und 200 Larven. Bieten Sie diesen direkt nach dem Schlupf Futter (Drosophilas) an. Sprühen sie möglichst die kleinen Larven nicht da immer die Möglichkeit besteht, dass die Kleinen im Wassertropfen kleben bleiben und ertrinken. Wenn Sie gutgenährte Drosos verfüttern reicht in den ersten Stadien die Flüssigkeit dieser Futtertiere völlig aus. Ab der L4 Größe können Sie dann 2-3 Mal in der Woche sprühen.

Blepharopsis mendica

Creobroter pictipennis

Gongylus gongylodes

Hierodula membranacea

Hymenopus coronatus

Phyllocrania paradoxa

Pseudocreobotra w.

Sphodromantis baccettii

Sibylla pretiosa

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